Lemmerbrug, Sneek

Verkehrskreuzung auf Niederländisch: Erst die Boote, sobald die Brücke wieder zu ist dann die Radfahrer, Fußgänger und Leute die ihr Rad schieben – achso ein-zwei Autos gibt‘s dann auch noch.

Tausende Radfahrer bei Sternfahrt NRW in Düsseldorf

Fahrrad-Sternfahrt in Düsseldorf
Bei schönstem frühsommerlichen Wetter (31°C!) haben sich heute mehrere tausend Fahrradbegeisterte vor dem Landtag in Düsseldorf getroffen. Die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“, die sich für eine Erhöhung des Verkehrsanteils des Fahrrads auf 25% einsetzt, fordert dafür eine Verbesserung der Infrastruktur – weitere und bessere Radwege in den Städten und Radschnellwege zur Anbindung. Die Volksinitiative hat hierfür in den letzten Monaten über 200.000 Unterschriften gesammelt. Vor dem Landtag wurden diese heute symbolisch der nordrhein-westfälischen Umweltministerin Ursula Heinen-Esser übergeben.

Versammlung der Radfahrer vor dem Landtag

Nach der Kundgebung und Übergabe der Unterschriften bauen sich die Radfahrer für die anschließende Tour durch Düsseldorf auf. Tausende begeisterte Fahrradfahrer cruisen entspannt durch die Innenstadt, über die Kniebrücke nach Oberkassel und über die Oberkasseler Brücke wieder zurück und weiter durch die Stadt. Die Polizei hat alle Kreuzungen der 18 km Strecke gesperrt, so dass eine durchgehend auto- und ampelfreie Fahrt möglich war. Das hat viel Spaß gemacht und könnte ruhig öfter so sein.

NRW Fahrradsternfahrt des ADFC

Fahrradtour durch Düsseldorf

Vollständige Karte des Internet 1973

Genau genommen handelt es sie um den direkten Vorläufers des Internets, das ARPANET, das ab 1968 in Zusammenarbeit des MIT mit dem US-Verteidigungsministerium entstand. Daraus entstand später das Internet, wie wir es kennen. Auf der Karte sind tatsächlich einzelne Computer verzeichnet, und nicht etwa ganze Universitätsnetzwerke.

The case of the 500-mile email

Eine schöne Geschichte aus der guten alten Zeit der Internet-Sysadmins, die Trey Harris am 24. November 2002 auf einer Mailingliste gepostet hat:

I was working in a job running the campus email system some years ago when I got a call from the chairman of the statistics department.

„We’re having a problem sending email out of the department.“

„What’s the problem?“ I asked.

„We can’t send mail more than 500 miles,“ the chairman explained.

I choked on my latte. „Come again?“

„We can’t send mail farther than 500 miles from here,“ he repeated. „A little bit more, actually. Call it 520 miles. But no farther.“

„Um… Email really doesn’t work that way, generally,“ I said, trying to
keep panic out of my voice. One doesn’t display panic when speaking to a
department chairman, even of a relatively impoverished department like
statistics. „What makes you think you can’t send mail more than 500
miles?“

„It’s not what I *think*,“ the chairman replied testily. „You see, when
we first noticed this happening, a few days ago–“

„You waited a few DAYS?“ I interrupted, a tremor tinging my voice. „And you couldn’t send email this whole time?“

„We could send email. Just not more than–“

„–500 miles, yes,“ I finished for him, „I got that. But why didn’t you call earlier?“

Hier geht es zum vollständigen Text. Da die Geschichte eine große Bekanntheit erlangt hat, schrieb Trey sogar ein FAQ, in dem er Fragen und Einwände beantwortet hat.

Erste Protected Bike Lane in Düsseldorf beschlossen

Düsseldorf bekommt die erste geschützte Radspur (Protected Bike Lane). Das haben die Bezirksvertretung 1 und der Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 9. Januar 2019 beschlossen.

Es geht um eine Strecke von ca. 1 km entlang der Klever und Jülicher Straße, zwischen Cecilienallee und Eulerstraße. In beide Fahrtrichtungen soll es einen baulich getrennten Radweg geben. Teilweise wird hierfür der Parkstreifen verlegt, so dass dieser die Trennung zwischen Autostraße und Radweg darstellt.

Geschützte Radwege haben sich vor allem in Nordamerika (Chicago, New York, Seattle) als erfolgreiches Konzept zur nachträglichen Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr von – wie Düsseldorf auch – ursprünglich ausschließlich für Autos geplanten Städten erwiesen.

CDU und FDP haben gegen den Vorschlag gestimmt („der arme Autoverkehr“) und versuchen möglicherweise noch, das Vorhaben im Stadtrat zu blockieren.

Wollen wir hoffen, dass das nicht gelingt und freuen uns auf ein kleines aber wichtiges Stück Verbesserung der Infrastruktur in Richtung eines modernen, sicheren und sauberen Verkehrs auf zwei Rädern in Düsseldorf.